Meine alte Eisensau ES 150 MZ

Hier nach dem Neuaufbau nach dem schweren Unfall, auser dem Nummernschild konnte ich nichts mehr verwenden, der Unfall passierte zwei Tage vor dem Urlaub, eine Tag und Nachtschicht (das Verkabeln war der Horror, ich hatte nur Blaues Kabel) und das Motorrad war wieder in Ordnung, am Abend ging es dann Nonstop an die Ostsee!

Dieses Motorrad war mir auch ein treuer Begleiter, bis ich meinen Autoführerschein machte. Mit ihm fuhren wir bis an die Ostsee und natürlich auch wieder zurück, was habt denn ihr gedacht, also eine Strecke von 1100 km. Natürlich gab manchmal der Regler oder die Lichtmaschine den Geist auf, aber das war dennoch leicht zu reparieren. Ich hatte einen etwas wüsten Fahrstil drauf, so das ich jedes Jahr einen Austauschmotor brauchte, ich schaffte es immer wieder, meistens Kolbenfresser, oder die Übertragungskette verabschiedete sich, oder es zerlederte die Kupplung. Es ging aber immer weiter, ich baute meine ES dreimal neu auf (Motorhalterung gebrochen, Fussrastenhalterung gebrochen und Unfall). Nach bestandenen Führerschein musste dann ein Trabi ran.

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Hier ein paar Fotos von unseren Ausflügen an die Ostsee, am Hermsdorfer Kreuz hatten wir dann eine Ost West Begegnung. Neben dieser BMW sah mein Motorrad etwas klein aus, die Fotos entschädigten dann aber dafür. Meistens waren wir dann an der Ostsee von Zeltplatz zu Zeltplatz unterwegs, da gab es nämlich die Regelung das man maximal nur drei Tage, ohne vorherige Anmeldung, auf dem Campingplatz bleiben durfte, war der Platz ausgebucht, durfte man lediglich übernachten und bis neun Uhr am nächsten Tag musste man dann verschwunden sein. Das rechte Foto entstand in Markgrafenheide, nach der Wende entstand hier dann ein absolut neuer Campingplatz, ich kann ihn aber dennoch empfehlen, da es zum Wasser nur zehn Minuten Fussweg sind und sehr gut finde ich, das hier Hunde willkommen sind.