Sandstrahlen

Das mit dem Sandstrahlen ist so eine Sache, meine ersten Versuche startete ich vor Jahren unter freien Himmel mit Quarzsand. Nachdem ich zwei Kompressoren koppelte sah man erste Ergebnisse die aber nicht zu akzeptieren waren. Also verwarf ich das ganze fürs erste und griff wieder zur Drahtbürste, Flex und Sandpapier. Da ich aber immer mehr kleine bis mittelgroße Teile (Querlenker, Lampenringe, Gebläsegehäuse, Mopet/ Motorradteile u.v.m) entrosten muß entschloß ich mich, mir eine Strahlkabine zuzulegen. Eigentlich sollte es eine Profikabine werden, die einen waren zu klein, die anderen zu groß und zu teuer (wenn man die Kosten mit dem Nutzen vergleicht). Also sucte ich erstmal alle Teile zusammen die man Sandstrahlen könnte, die größten habe ich dann ausgemessen und dannach die Kabine gebaut. Ein Vierkantrohr Gestell, dieses dann mit 1 mm Blech verkleidet, einen Trichter gebaut und zwei Löcher gemacht da kommen die Handschuhe rein das man nichts an die Finger bekommt.

Das ich auch größere Teile rien bekomme, habe ich das so gebaut, das ich den gesamten Deckel abnehmen kann. Oben befindet sich eine Öffnung die mit einer Plexiglasscheibe abgedeckt ist, unter diese wird eine Folie durchgezogen, diese schützt die Scheibe vor dem Strahlgut. Diese Scheibe dauernd auszutauschen würde ganz schön ins Geld gehen. Um den Staub der dabei entsteht zu entfernen, habe ich eine Öffnung in den Deckel gebohrt und einen Staubsauger angeschlossen.

Als Strahldüse verwende ich einen Keramik Einsatz, der eine relativ hohe Lebensdauer erlangt, natürlich kann man diese Pistole auch mit einem Hartmetall Einsatz bestücken, auf Grund des hohen Preises sind die Keramik Einsätze günstiger. Momentan verwende ich Schmelzstrahlgranulat, es zeichnet sich durch eine hohe Standfestigkeit aus (25 kg/ 8 Euro) Wenn dieses verbraucht ist, werde ich den deutlich festeren Korund probieren, das soll eigentlich das beste sein was es so gibt. Natürlich gibt es auch noch andere:

Kupferschlacke
Stahlguss
Nusschalen
Glasperlen
Kunststoff

Natürlich werde ich auch das Verfahren mit den Glasperlen probieren um Aluminium zu polieren und Oberflächen zu verdichten (vergüten).
Die ersten Test und eine anschließende Optimierung der Anlage bringen jetzt ordentliche Ergebnisse zu Stande. Natürlich sei hier auch der Vollständigkeit halber erwähnt, das man zum Strahlen einen Leistungsfähigen Kompressor benötigt (ich habe gleich zwei zusammengeschalten das ich die Luftmenge her bringe). Für meine Zwecke reicht das und das ist das wichtigste.

Jawa Lampe im eingebauten Zusatand

Gestrahlte Lampe, allerdings noch ein Test (leichte Rückstände

Jawa Tank im eingebauten Zustand

Tank nach dem Strahlen (optimal, denn auch die Spachtelmasse ist weg)

Wer von euch ein paar Teile zu strahlen hat, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen (das die Anlage etwas mehr ausgelastet wird) ich strahle eure Teile zu günstigen Preisen, wahlweise mit normaler Rostschutzgrundierung oder Epoxi Grundierung (extra hart)

Interesse ? (klick)