Wie war, oder ist der Trabant aufgebaut


Wie funktioniert ein " Zweitackter "

Der Motor, das Herzstück eines jeden Trabis liefert ca.26 PS, hat 600 ccm und ist Luftgekühlt. Ein recht einfach aufgebautes Aggregat, welches dem Trabi eine Geschwindigkeit von ca. 110 kmh verlieh. Luftkühler und Lichtmaschine wurde mittels Keilriemen angetrieben, sollte dieser einmal reisen, konnten sie durch eine Damenstrumpfhose überprückt werden, so konnte man dann getrost noch bis zur nächsten Werkstatt fahren. Mir ist es auch passiert, das ich eine Maschine festgefahren habe, dabei wurde ein Kurbelwellenlager zu heiß und dann plockierte es. Eigentlich nichts weiter, da der Motor einfach stehen geblieben ist. Nach dem Tausch der Kurbelwelle ging er wieder wie ein neuer.

Das Getriebe war eine recht robuste Angelegenheit, bei meinen ganzen Trabis ging noch nie ein Getriebe kaputt. Zu erwähnen wäre noch, das das Getriebe im vierten Gang auskuppelte und nach dem man wieder beschleunigte kuppelte die ganze Sache wieder ein, man konnte wenn man das so sagen darf, Sprit sparen.

Ein Schnitt durch die Antriebseinheit zeigt uns auch hier eien recht einfachen Aufbau. Ganz normale Trommelbremsen gibt es hier nur, deshalb war der Wirkungsgrad auch nicht gerade hoch. Oft wurde auf eine Wartburg Bremsanlage zurückgegriffen, hier waren vorn Scheibenbremsen und hinten Trommelbremsen, wodurch man auch die entsprechende Verzögerung erreichte. Bei den hinteren Trabibremsen erreichte man das, indem man Bremsbacken mit weniger Bremsbelag einsetzte.

Grundteil des Trabis bildete eine selbsttragende Karosse, die mit Duroplastteilen beplankt wurde, dieses Vorgehen verlieh dem Trabant, die nötige Elastizität.